Startschuss für den Glasfaserausbau im Bocholter Außenbereich!

Freuen sich über den Start des Glasfaserausbaus: v.l.n.r. Jürgen Elmer (Geschäftsführer BEW), Stefan Ameling (techn. Projektleiter BEW), Holger Leson (kaufm. Projektleiter BEW), Sascha Terörde (Stadtverwaltung Bocholt), Peter Nebelo (Bürgermeister Stadt Bocholt) und Edwin Rummler (Geschäftsführer Schubert GmbH)

Es geht los! Bürgermeister Peter Nebelo, BEW-Geschäftsführer Jürgen Elmer und Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen setzten heute symbolisch den ersten Spatenstich für den Glasfaserausbau in den Bocholter Außenbereichen. Bis Ende Juli 2021 sollen etwa 1.800 Haushalte in neun Ausbaugebieten an das Bocholter Glasfasernetz angeschlossen werden. Hierfür sind rund 600 Kilometer Glasfaserkabel neu zu verlegen.

Die Außenbereiche sind hierzu in neun sogenannte „Cluster“ (Lose) eingeteilt worden. Die Reihenfolge des Ausbaus ist technisch bedingt und wie folgt vorgesehen:

-              Stenern (ca. 172 Haushalte) und Biemenhorst (ca. 35 Haushalte)
-              Lowick, Liedern, Holtwick und Spork (ca. 820 Haushalte)
-              Barlo (ca. 209 Haushalte) und Mussum (ca. 84 Haushalte)
-              Bocholt Nord (ca. 172 Haushalte)
-              Hemden (ca. 171 Haushalte)
-              Suderwick (ca. 127 Haushalte)

Aufgrund der geringen Wohndichte ist der Glasfaserausbau im ländlichen Bereich sehr kostenintensiv. Da aber gerade hier die Breitbandversorgung meist unzureichend ist, werden leistungsfähige Internetanschlüsse in Bocholt nun mit rund 15 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln gefördert. Als unterversorgt und somit förderfähig gelten dabei Anschlüsse deren maximale Datenübertragungsrate unter 30 Mbit/s liegt.

Galten Übertragungsraten von 30 Mbit/s vor einigen Jahren noch als unglaublich schnell, sind sie heute bereits das Mindestmaß für einen vollwertigen Internetzugang. Social Media, Videodienste, Home-Office, Cloud-Speicher, Smart-Home oder E-Learning: Die Nutzungsmöglichkeiten des Internets sind mittlerweile nahezu unbegrenzt. Ein leistungsstarker und zukunftsfähiger Breitbandanschluss wird daher immer wichtiger.

Herkömmliche Telefonanschlüsse über Kupferkabel stoßen aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften vor allem bei langen Leitungswegen schnell an Ihre Grenzen. Glasfaserverbindungen sind schon heute bis in den Gigabitbereich ausbaufähig und für lange Übertragungswege bestens geeignet. Somit können dank moderner Glasfasertechnik auch in Zukunft sämtliche Computer, Tablets, Smartphones, Fernseher und Webradios problemlos und gleichzeitig angebunden werden.

Das Glasfaser-Team der BEW freut sich über das Erreichen dieses wichtigen Meilensteins zur Breitbandversorgung der Bocholter Außenbereiche. Im Mai sollen bereits die ersten Hausanschlüsse erstellt werden.

Weitere Infos gibt es auf der Homepage der Stadt Bocholt (www.bocholt.de/rathaus/stadtentwicklung-statistik/breitband) und natürlich bei der BEW (http://bit.ly/bew-aussenbereich).