Projektbeteiligte mit Glasfaser-Leerrohr
Alle Beteiligten freuen sich über das erfolgreich realisierte Projekt. Von links: Markus Hilkenbach (ehemaliger Geschäftsführer der Stadtwerke Coesfeld GmbH und Stadtwerke Borken GmbH), Thomas Spieß (Geschäftsführer SVS-Versorgungsbetriebe GmbH), Ludger Hellmann (Geschäftsführer Klinikum Westmünsterland GmbH), Karl-Heinz Siekhaus (Geschäftsführer Stadtwerke Ahaus GmbH),Michael Reygers (Geschäftsführer Reygers Systemhaus GmbH), Jürgen Elmer (Geschäftsführer Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH), Ulrich Pewny-Simon (Bereichsleiter Zentrale IT, Klinikum Westmünsterland GmbH), Michael Saffé (Geschäftsführer Klinikum Westmünsterland GmbH), Tim Heiduk (Geschäftsführer Reygers Systemhaus GmbH)

Standorte des Klinikums Westmünsterland vernetzen sich über Glasfaser

Die Anbindung der Standorte des Klinikums Westmünsterland an einen modernen Glasfaserring zum sicheren Austausch von Patienten- und Verwaltungsdaten ist fertiggestellt.

Alle Hospitäler des Klinikums Westmünsterland in Ahaus, Vreden, Stadtlohn, Borken, Rhede und Bocholt sind durch eine Projektkooperation der örtlichen Stadtwerke und dem Reygers Systemhaus aus Bocholt durch Lichtwellenleiter miteinander vernetzt worden. Um dieses großflächige Projekt umsetzen zu können, bedurfte es der tatkräftigen Unterstützung vieler Projektpartner wie der Stadtwerke Ahaus GmbH, der Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH, der Stadtwerke Borken GmbH, der Stadtwerke Rhede GmbH und der SVS-Versorgungsbetriebe GmbH.

Erste Gespräche vor ca. zwei Jahren zwischen den Akteuren führten schnell zu einer gemeinsamen Vision. Bedingt durch das kontinuierliche Wachstum des Klinikums und die wachsenden Kommunikationsanforderungen, ist die Verbindung der einzelnen Standorte über die schnellen Lichtleitungen eine notwendige Maßnahme. Damit sich alle Standorte unterbrechungsfrei auf die neue Technologie verlassen können, muss eine absolute Redundanz der Kabelwege und technischen Komponenten hergestellt werden. Das versehentliche Durchtrennen des Rings darf die Nutzer bei ihrer Kommunikation auf keinen Fall negativ beeinflussen.

Zur Realisierung dieser Vision haben die einzelnen Stadtwerke Lückenschlüsse zwischen ihren Glasfasertrassen gebaut. So wurden alle Standorte des Klinikums in einem Ring miteinander verbunden. Die gesamte Länge des Rings beträgt aktuell ca. 160 km.

„Karl-Heinz Siekhaus, Geschäftsführer der Ahauser Stadtwerke, fungierte während der Planungs- und Vertragsfindungsphase diplomatisch und erfolgreich als Verhandlungsführer des Stadtwerkekonsortiums“, erinnert sich Michael Reygers. „Eine erste Herausforderung bestand darin, alle beteiligten Parteien auf ein gemeinsames Ziel auszurichten und den kompletten Ausbau des Glasfaserrings unter Berücksichtigung der individuellen Wünsche und Vorstellungen des Klinikums zu planen. Die Inbetriebnahme der neuen Technik musste stichtaggenau erfolgen und gut koordiniert werden. Deshalb war eine strikte Termintreue aller Akteure überaus notwendig“, so Karl-Heinz Siekhaus.

Alle Partner ziehen aus dem Projekt eine positive Bilanz. In Worten hat es Ludger Hellmann wie folgt zusammengefasst: „Ich bin hochzufrieden mit dem gesamten Ablauf der Arbeiten: angefangen bei der absolut genauen und umfangreichen Planung durch das Reygers Systemhaus bis zur unkomplizierten Kooperation der beteiligten Stadtwerke unter Führung von Karl Heinz Siekhaus.“

In den zwei Jahren der Realisierungsphase haben die Mitarbeiter des Reygers Systemhauses die aktive Technik geplant, einen engen Kontakt zu allen Stadtwerken gehalten, die Strecken mit den EDV-Abteilungen des Klinikums in Betrieb genommen und den Livegang in nur einer Nacht reibungslos und ohne Ausfälle realisiert.

Im Nachgang obliegt dem Systemhaus nun die dauerhafte Überwachung von über 500 Messpunkten zur Gewährleistung eines fehlerfreien Betriebes unter Einhaltung von garantierten Reaktionszeiten.